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Alles mit Maß und Ziel.

Dieser Spruch gilt vermutlich für viele Bereiche des Lebens. Natürlich auch für Essen und Sport. Und da muss ich mich selber an der Nase fassen: Ich habe oft die Tendenz zu übertreiben. Ob es nun darum geht zuviel zu essen oder zuviel Sport zu treiben, das Thema „Maß halten“ fällt mir grundsätzlich schwer.

Das habe ich diese Woche gemerkt: 4 Laufeinheiten – 2 davon sehr anstrengend, bei denen ich an mein Limit gegangen bin (das ehrlicherweise sehr schnell erreicht ist, aber deswegen trainiere ich ja). Eine Einheit Muskelaufbautraining mit dem eigenen Körpergewicht und am Freitag noch eine Runde Yoga. Und eben dieses Yoga brachte mich zum Nachdenken. Ich hatte am nächsten Tag einen unglaublichen Muskelkater an Stellen, die normalerweise selten schmerzen, wie zum Beispiel die Rückseite des Oberschenkels und die Muskulatur rund um die Taille.

Bei der nächsten Laufeinheit spürte ich das bei jedem Schritt. Es war nicht wirklich angenehm. Eigentlich hätte heute der längste Lauf der Woche werden sollen, bei dem ich nochmal versuche mein Tempo zu verbessern. Kurzerhand habe ich heute morgen beschlossen: Länge ja, Power nein. Ich war über 1 Stunde unterwegs, habe zwischendurch Balance-Übungen auf Steinen im Bach gemacht und es fühlte sich besser an, mich etwas zurückzunehmen, gemütlicher zu laufen bzw. zu walken und nicht schon wieder alles von mir selbst abzuverlangen.

Jetzt muss ich nur noch mit dem kleinen, schlechten Gewissen klarkommen, dass sich schon wieder meldet und sagt: Da wär doch noch mehr gegangen heute!

Nein, eben nicht … manchmal ist ein Gang zurück genau richtig. Ich wünsche euch einen schönen, entspannten Sonntag!

P.S. Habe heute noch spontan einen Mini-Protein-Shake kreiert mit puddingartiger Konsistenz. Wer mag, probiert’s!

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