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Countdown.

Ach herrje, nur noch 2 Tage. Ich bin nervös.

Heute war ein ziemlich guter Tag. Ich war  in der Inselhalle auf der Marathon-Messe und konnte dort meine Startnummer abholen. Außerdem habe ich viele, viele Prospekte ergattert von neuen Läufen und ich habe eingekauft.

Eigentlich hatte ich nur 20 Euro dabei, die ich fast komplett in Bio-Kokosöl umgesetzt habe (ich liebe dieses Zeug und koche derzeit recht viel damit, aber nicht nur … ). Dachte mir dann, umso besser – hast du schon weniger Geld, was du für Läuferkram liegen lassen kannst. Denn eigentlich habe ich ja alles.

Tja, und dann stand ich vor einem Aufsteller mit Tüchern für den Kopf. „Buff“ heißen die Dinger – hab ich noch nie gehört, ist aber mein Fehler, denn ich hab von Mode und so Kram echt keine Ahnung. Jedenfalls sind das Multifunktionsteile – und ich liebe, liebe, liebe so ewas! Man kann sie als Schal, als Mütze oder als Stirnband nutzen. Man kann damit seinen Boden wischen und ein Auto abschleppen. Und sollte man dringend eine Blutung stoppen müssen ist der/die/das Buff bestens geeignet. Was es mir aber wirklich angetan hat war, dass die Buff’s auf meinen Kopf passen. Ist nicht so selbstverständlich bei Dreadlocks. Normale Mützen & Co. sind da nicht drin. Die Dreads brauchen Platz. Viel Platz. Hab gleich 2 Stück gekauft – mit EC-Karte. Es lebe die Technik!

Dann habe ich mir für 1 Euro (die noch vom Kokosöl-Zwanziger übrig waren) eine Körperfettmessung auf der Marathon-Messe geleistet. Mit demselben Gerät mit dem es vor 1 Jahr bei der Leistungsdiagnostik gemessen wurde.
Und das Ergebnis war: 30,2 % Körperfettanteil.

Und an dieser Stelle bitte ich um ein flottes: STOP! 
Bevor ihr jetzt denkt – Liebe Güte, 30% ist ja ganz schön viel! – möchte ich etwas anmerken: Ja, 30% ist ziemlich viel, wenn man es einfach so als nackte Zahl betrachtet. Wenn ihr aber berücksichtigt, dass ich vor 1 Jahr noch einen Körperfettanteil von mehr als 40% hatte, dann sieht es etwas anders aus. Ich habe also in einem Jahr über 10% Körperfett verloren – und das wiederum ist GUT. Oder? Auf meiner Facebook-Seite habe ich heute ein Foto aus dem Jahr 2011 gepostet, auf dem man die Unterschiede  deutlich sieht. Ich stelle es hier auch noch rein, damit ihr ein wenig seht, was sich die letzte Zeit so getan hat.

… und jetzt werde ich mich weiterhin meiner Lieblingsbeschäftigung widmen: nervös auf den Startschuss warten! 🙂

2 Kommentare

  1. Wow! Der Bildunterschied ist krass! Glückwunsch! … by the way: Du hast doch jetzt eine Knallerfigur! Wie kann das immernoch mit einem zu hohen Anteil Fett einhergehen? Was ist der Normalwert?

    Dass Du an der Marathonmesse nicht vorbeikamst versteh ich. Ich liebe solche Events und ihre Begleiterscheinungen, die bei mir auch immer mit akutem Geldschwund zusammenhängen!

    Kennst Du den Reebok Womens Run? Ist vielleicht einer in Deiner Nähe? Das ist auch ein tolles Event! Super Stimmung, nur Frauen, toll! Auch wenn es eher als „Jederfrau“-Rennen zu werten ist, wo Du nicht wirklich Deine Zeit messen kannst.

    Ich fiebere mit! 🙂
    LG

    • Dankeschön! 🙂 Tja, das mit dem Fettanteil ist so eine Sache. Er war natürlich vor einem Jahr relativ hoch. Dann habe ich abgenommen und bin zwar gelaufen, aber durch die Verletzungen immer wieder mit langen Pausen. Muskelaufbau hab ich überhaupt nicht trainiert, das kam erst ab Mai 2013 dazu. Also schätze ich, bin da aber auch kein Profi, dass ich neben Fett auch Eiweiß (sprich Muskulatur) abgebaut habe. Somit ist das Verhältnis im Körper nicht optimal. Ich glaube, in meinem Alter (33) sind so 20 – 25% eine gute Sache. Aber das ist auch wieder relativ. Ich werde sicherlich noch das ein oder andere Prozent abbauen, denn ich brauche mehr Muskulatur (dadurch sinkt der Körperfettanteil), um schneller laufen zu können.
      Nein, den Reebok Womens Run kenn ich (noch) nicht. Leider ist in meiner Nähe nie wirklich so was Cooles, weil wir einfach keine so großen Städte haben. Aber vielleicht lohnt es sich ja mal dort hinzureisen. Und „Jederfrau“-Rennen ist doch gut 😉 Danke fürs Mitfiebern! Ich kann jeden positiven Gedanken brauchen.

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