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Rezension: vegan backen für alle

Björn Moschinski hat ein neues Buch!

vegan backen für alle

Nach seinen beiden anderen Kochbüchern hat er nun ein Backbuch herausgebracht. Positiv aufgefallen ist mir Björn zum ersten Mal im Naturkostladen. Nein, er war nicht persönlich da. Aber sein Kochbuch.

Und die Verkäuferin, die mir erzählte, sie käme grad von einer Bio-Messe zurück. Dort hatte sie einen „so netten, jungen Mann“ kennengelernt, der vegane Kochbücher schreibt und der genau dieselbe Frisur hätte wie ich. Also mit anderen Worten: Dreadlocks. Ja, diese Art der Haarpracht verbindet einfach und so versuchte ich mein Glück beim Südwest-Verlag, als es hieß, es gebe Rezensions-Exemplare des neuen Backbuches.

Kräuter-Scones

Seit rund 10 Tagen backen wir uns also durchs Björn Moschinskis brandneue, vegane Backwelt! Wir, das sind meine Mama und ich. Wobei ich zugeben muss: sie backt und ich esse. An dieser Stelle sollte ich anmerken, dass ich langsam mein Trainingspensum erhöhen sollte bei der Vielfalt an leckerer Energiezufuhr.

Süßes war schon immer mein Ding (nicht umsonst war ich über 30 kg schwerer) und Kekse & Kuchen sowieso. Deswegen gefällt mir Björns Buch außerordentlich gut, denn hier findet man wirklich viele Ideen für leckere Süßigkeiten, aber nicht nur das.

Winterliche-Brownies

 

„vegan backen für alle“ – die positiven Seiten:

  • alles, was wir bisher probiert haben, schmeckt unheimlich lecker!
  • die Ergebnisse sahen in etwa so aus wie auf den tollen Fotos (jedes Rezept hat ein Foto!)
  • die Fotos sind überhaupt grandios in dem Buch
  • die Einteilung in verschiedene Kapitel bzw. Anlässe ist praktisch (z.B. Mitbringsel, Halloween, Weihnachten)
  • es gibt nicht nur süßes sondern auch herzhaftes Gebäck
  • es wird größtenteils mit naturbelassenen Zutaten gearbeitet
  • die Rezepte sind leicht nachzubacken

Maismuffins

„vegan backen für alle“ – die nicht ganz so positiven Seiten:

  • Ganz vorne im Buch findet ihr Rezepte für Grundteige wie z.B. Mürbeteig, Rührteig etc. – in den bunt gemischten Rezepten im anschließenden Teil wird dann teils auf den Grundteig verwiesen, was an und für sich in Ordnung ist. Nur das mit der Menge ist nicht ganz geklärt: Der Grundteig (z.B. süßer Mürbeteig) hat eine Menge von 900 g  – im Rezept „Süßer Kürbis-Pie mit Zimtsahne“ werden aber nur 600 g des Grundteigs benötigt. Das leuchtet nicht ganz ein, denn was soll der Rest? Aber möglicherweise gibt es dafür eine logische Erklärung – immer her damit!
  • Bei ein, zwei Rezepten, die unter der Rubrik „sojafrei“ zu finden sind, wird Tofu verwendet – passt nicht wirklich und scheint beim Korrekturlesen übersehen worden zu sein.

Buchweizen-Drops

Fazit zu „vegan backen für alle“

Von mir eine klare Empfehlung. Ich als Testesserin konnte mich nicht beschweren, es war der reinste Gaumenschmaus. Allgemein würde ich in den meisten Rezepten weniger Zucker (oder Alternativen) verwenden, als angegeben. Meist reicht die Hälfte und es ist immer noch süß genug – aber das ist reine Gewohnheitssache. Ich esse inzwischen nicht mehr ganz so süß wie früher. Ein kleiner Tipp am Rande: Falls ihr die „Winterlichen Brownies“ macht, dann lasst zwei Tage lang die Finger davon, die sind so richtig lecker am dritten Tag. Und das weiß ich, weil ich drei Tage lang probiert habe 😉

Und jetzt macht ihr euch am besten selbst ein Bild, indem ihr das tolle Buch einfach kauft – oder euch erstmal die Leseprobe anseht!

Haselnuss-Kastanien-Kuchen

 

 

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