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Sei ein Held!

Ein Held zu sein, ist gar nicht so schwierig. Du brauchst nicht mal einen Umhang dafür, keine Fledermausohren oder schnelle Autos.

Ein Paar Laufschuhe tun’s auch.

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie ich mich motiviere und wie ich es denn hinkriege, sogar bei strömendem Regen zu laufen und wie ich es mache, dass ich das jetzt alles schon so lange durchziehe. Heute sind es 2 Jahre, dass ich beschlossen habe, mein Leben zu ändern und auch das Ändern zu leben.

Auch wenn ich mich wiederhole, man kann es echt nicht oft genug sagen: Die Motivation sich so zu ändern, wie ich es getan habe, kommt von ganz innen drin. Und die hat nichts – rein gar nichts – mit einer Zahl auf der Waage zu tun oder einer Hose, in die du wieder reinpassen möchtest. Ich passe inzwischen in sämtliche Hosen, die ich 8 Jahre lang aufbewahrt habe und die Zahl auf der Waage, die ich erreichen wollte, steht da auch schon seit einigen Monaten. Jetzt könnte ich doch eigentlich bequem werden.

Nein, wirst du denken.

Das darfst du nicht!

Denn du musst und willst doch das Erreichte behalten – deswegen musst du doch laufen! Du musst lauter gesunde Dinge essen, damit du dein Zielgewicht halten kannst. Klingt logisch, aber nicht wahnsinnig motivierend.

Ich laufe, damit ich etwas, was ich bekommen habe, nicht verliere? Klingt eher nach Verzweiflung und ständiger Angst, wieder rückfällig zu werden. Nein, das wollte ich nicht. Das hatte ich schon so oft – nach jeder erfolgreichen Diät. Immer wieder und wieder.

Diesmal nicht. Ich beschloss von Anfang an, mit knapp 100 Kilo auf der Waage, dass ich eine Läuferin werden würde:

  • nicht, dass ich abnehmen wollte
  • nicht, dass ich in eine Jeans reinpassen wollte
  • nicht, dass ich 68 Kilo wiegen wollte

Nichts von dem. Ich wollte laufen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Würde ich, aus den oben genannten Gründen laufen, dann würde ich bei Regen zuhause bleiben. Vielleicht auf der Couch, vielleicht auch auf meinem Hometrainer im Trockenen. Aber rausgehen würde ich garantiert nicht. Wozu?

Kalorien verbrennen kann ich auch zuhause.

Aber über die Sache mit den Kalorien bin ich irgendwie hinaus. Sozusagen dran vorbeigelaufen und weitergerannt.

Wieso laufe ich also bei jedem noch so mistigen Wetter und bin ständig motiviert?

A) Weil ich laufen will. Um des Laufens willen.

B) Weil ich eine Superheldin bin. 

Helden bewundern wir für alle möglichen Dinge: sie tun Dinge, die normale Menschen nicht tun, sie sind stark, sie sind unbesiegbar, sie sind wundervoll, sie sind Vorbilder, sie tun das Richtige!

Oder glaubst du etwa, Batman lässt sich von ein bisschen Regen davon abbringen, sein Heimatdorf Gotham zu retten? Ich glaube nicht. Genauso wenig lasse ich mich davon abbringen, meine eigene Welt durch das Laufen schöner zu machen. Easy, oder?

Also, sei ein Held.
Oder anders gesagt: du bist ein Held.
Du weißt es vielleicht nur noch nicht.

Einen passenden Podcast zu diesem Thema findest du hier:

Superhelden-Podcast

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