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Laufen mit rohem Pflanzentreibstoff

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich zu Übertreibungen neige?

Meist – nicht mehr immer, denn ich versuche, es mir abzugewöhnen – bin ich ein 100%-Mensch. Ein Ganz-oder-Gar-Nicht-Typ. Die Entweder-Oder-Fraktion.

Das ist toll für deinen Arbeitgeber. Und auch für deinen Lebenspartner. Möglicherweise noch für deinen Autoverkäufer, der sich sicher sein kann, dass auch der nächste Wagen wieder bei ihm gekauft wird, denn schließlich identifizierst du dich mit der Marke.

Nicht ganz so toll ist es, wenn du mit Übergewicht anfängst 5x die Woche zu joggen. Oder, wenn du ohne Vorlaufphase, einen Rohkosttag einlegst an dem Tag, an dem du den längsten Lauf deiner bisherigen Karriere eingeplant hast. Könnte im ersten Fall zu einer Hüftsehnenentzündung führen, die ein mehrmonatiges Laufverbot nach sich zieht. Im zweiten Fall könnte es zu bösen Bauchschmerzen führen, die den Lauf zur Qual machen – und zwar 70 min. lang.

Ich möchte mich heute etwas kürzer fassen als gewohnt, denn mein Magen ist immer noch böse auf mich. 2 Dinge möchte ich euch aber mitteilen:

1. Keine grünen Smoothies 60 min. vor dem Lauf, wenn ihr den Stoff nicht gewohnt seid.
2. Es bringt nichts, den Körper zu überfordern. Wenn nix mehr geht, dann geht nix mehr. Wenn du das ignorierst, wird bald für sehr viel länger nichts mehr gehen. 

Ansonsten gibt es heute nicht mehr viel zu sagen – außer dass der grüne Smoothie und ich keine Freunde werden. Auch ohne Bauchschmerzen nicht. Ich bleibe bei Bananen-Nektarinen-Smoothies mit Cacao-Nibs. Und ich habe heute einen Rohkost-Blog entdeckt, der das Potential zum Lieblings-Blog & zur Rezeptschatzkiste hat – „Nordisch Roh“. Heute habe ich daraus den „Coleslaw“-Rohkostsalat gemacht. Alleine das Dressing ist ein Gedicht! Ob ihr jetzt vegan seid oder nicht, Rohköstler oder nicht – völlig egal: MACHT DIESES DRESSING! Hier geht’s zum Rezept. 

Und wenn ihr die Möglichkeit habt: Esst frische Feigen! Esst sie einfach. Sie machen glücklich.

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